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Kanadier erklärte französische Vokabeln

BILDUNG Xavier Lajule arbeitete als Fremdsprachenassistent am TGG in Leer

Vorwiegend war er im Französisch-Unterricht tätig, manchmal aber auch in den Fächern Englisch und Erdkunde.

Von Käthe Dübbel

Foto von Xavier Lajule mit Schülern

Mit Xavier Lajule (vorn im Bild) machte auch diesen Schü­lern der Französisch-Gruppe aus den siebten Klas­sen der Unterricht Spaß.

LEER - „Ich bin glücklich, in so einem großen Gymnasium mit so vielen Möglichkeiten gearbeitet zu haben“, sagt Xavier Lajule. Der junge Mann aus Kanada war von Oktober vergangenen Jahres bis jetzt als Fremdsprachenassistent am Teletta-Groß-Gymnasium (TGG) in Leer tätig. Er hat nicht nur seine Deutsch-Kenntnisse verbessert und Eindrücke aus dem Leben in Deutschland allgemein und besonders in der Schule gewonnen, sondern auch den Unterricht bereichert.

Von Lehrkräften war viel Positives darüber zu hören, wie der 25-Jährige sie in ihrem Unterricht unterstützt hat. Und die Französisch-Gruppe von Regine Almstedt-Lucius aus den siebten Klassen unterstrich das auf eine sehr muntere Art. „Er ist ein menschliches Wörterbuch“, rief ein Junge auf die Frage, wie ihnen die Stunden mit dem Studenten gefielen. Die Art, ihnen Vokabeln zu erklären, sein kanadisches Französisch und manches mehr, das den Unterricht ein „bisschen anders“ gestaltete, kamen an.

Xavier Lajule studiert Altertumswissenschaft und Geschichte. Da sei es gut, auch aus deutschen Quellen lesen zu können, sagt er. Die Leute in Leer und Umgebung seien sehr freundlich, findet Lajule. Was fiel ihm im Unterricht auf? „Die Kinder sprechen immer“, antwortet der Student und meint das in positivem Sinne. Hier rede nicht nur der Lehrer. In Frankreich habe er einen Frontalunterricht erlebt. Zu sprechen – und dabei ruhig auch Fehler zu machen – sei wichtig.

Begeistert war der Kanadier von dem Schüleraustausch mit Saint-Ouen, einem Vorort von Paris. Er durfte die Teilnehmer auf den Besuch dort mit vorbereiten und Lehrerin Susanne Breternitz begleiten. Vorwiegend war er im Französisch-Unterricht tätig, manchmal aber auch in den Fächern Englisch und Erdkunde.

Die vergangenen Monate hier empfand Lajule vom Wetter her immer gleich. Schließlich kennt der Kanadier aus seiner Heimat Temperaturen von bis zu 30 Grad – sowohl als Kälte wie auch als Wärme.

Aus der Ostfriesen-Zeitung vom 5. Juni 2014, S. 18 / Foto: Dübbel

2014-06-05,