Kategorie: Biologie am TGG

  • Küken am TGG

    Küken am TGG

    Die Klasse 5c brütet im Moment mit einem Inkubator befruchtete Masthühner aus. Insgesamt brauchen sie 21 Tage, bis sie schlüpfen.

    Es muss dabei eine Bruttemperatur von 37,5 °C und eine Luftfeuchtigkeit von etwa 60 % eingehalten werden.

    Am 7. Tag haben wir die Eier geschiert (durchleuchtet). Wie im Foto zu sehen, konnte man vor allem Adern und eine dunklere Masse im Ei erkennen (Embryo).

    Am 14. Tag haben wir ein weiteres Mal durchleuchtet. Man konnte bei sechs Eiern die Bewegung der Küken sehen.

    Am Mittwoch nach Pfingsten werden die Küken schlüpfen. Wir freuen uns schon sehr.

  • 400€ für Waldökologische Exkursion – Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung

    400€ für Waldökologische Exkursion – Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung

    Die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung unterstützt den Biologiekurs des Teletta-Groß-Gymnasiums mit 400 Euro bei der Durchführung einer Waldökologischen Exkursion im Heseler Wald.

    Am 28. April hat der Bio-Leistungskurs des 12. Jahrgangs eine Exkursion in den Heseler Wald durchgeführt. Ziel war es, das Thema Ökologie aus dem Unterricht praktisch im Wald zu untersuchen. Dafür haben wir in Gruppen gearbeitet und insgesamt sechs verschiedene Stationen durchlaufen. Die Themen waren Totholz, Boden, Humus, Vegetation, CO₂-Verbrauch in Verbindung mit dem Baumdurchmesser sowie die Lichtverhältnisse im Wald. An jeder Station haben wir Aufgaben bearbeitet, Beobachtungen gemacht und teilweise auch Messungen durchgeführt. So konnten wir viele Inhalte aus dem Unterricht besser nachvollziehen und anwenden. An der Station zum Totholz haben wir uns damit beschäftigt, welche Bedeutung abgestorbene Bäume für den Lebensraum Wald haben. Beim Thema Boden und Humus ging es um Nährstoffkreisläufe und den Aufbau des Waldbodens. Besonders interessant fanden viele von uns die Fingerprobe beim Mineralboden, bei der man durch Fühlen die Bodenart bestimmen konnte. Auch die Vegetation haben wir genauer untersucht und geschaut, wie Pflanzen an ihre Umgebung angepasst sind. Beim Thema CO₂ und Baumdurchmesser ging es darum, Zusammenhänge zwischen Wachstum und Kohlenstoffspeicherung zu verstehen. Außerdem haben wir die Lichtverhältnisse im Wald analysiert und deren Einfluss auf das Pflanzenwachstum betrachtet. Zwischendurch haben wir eine Frühstückspause eingelegt, in der wir uns kurz erholen konnten. Dabei gab es auch Schoko-Muffins, was die Pause noch angenehmer gemacht hat. So hatten wir Zeit, uns auszutauschen und neue Energie für die nächsten Stationen zu sammeln. Insgesamt war die Exkursion eine gute Ergänzung zum Unterricht. Wir konnten viele Inhalte praktisch umsetzen und haben ein besseres Verständnis für die Abläufe im Ökosystem Wald bekommen. Gleichzeitig war es eine angenehme Abwechslung, draußen zu arbeiten und als Kurs gemeinsam Aufgaben zu lösen.

    (Bericht von  M. Schulz, Foto von L. Küchemann) 

  • Biologie AG startet Bioblitz im Westerhammrich

    Biologie AG startet Bioblitz im Westerhammrich

    So viele Tier- und Pflanzenarten wie möglich in einem bestimmten Gebiet nachzuweisen ist das Ziel eines Bioblitzes. In diesem Schuljahr hat sich die Biologie AG den Westerhammrich nordwestlich von Leer vorgenommen. Mit der App Obsidentify werden die Funde dokumentiert, bestimmt und gezählt. Die Ergebnisse kann man hier live im Internet verfolgen.

    Jeder kann mitmachen und alle Beobachtungen zählen! Weitere Informationen finden sich auf der Homepage der Biologie AG.

  • Biologiekurs lässt sich über den Masterplan Ems informieren

    Biologiekurs lässt sich über den Masterplan Ems informieren

    Kurz vor den Sommerferien setzte Herr Kahlert für seinen Biologiekurs auf erhöhtem Niveau einen Projekttag als Abschluss der Einheit Ökologie an. Es ging um die ökologischen und ökonomischen Herausforderungen rund um den Fluss Ems. Dafür wurde Thorsten Kuchta vom Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems eingeladen, um über den „Masterplan Ems 2050“ zu berichten. Der Masterplan Ems wurde 2015 von den Vertragspartnern Land Niedersachsen, Bundesrepublik Deutschland, den Landkreisen Leer und Emsland, der Stadt Emden, den Naturschutzverbänden NABU, WWF und BUND sowie der Meyer Werft Papenburg unterzeichnet. Die Vertragspartner verpflichteten sich mit dem Vertrag, das Ökosystem Ems unter Berücksichtigung wirtschaftlicher Interessen bis zum Jahr 2050 zu verbessern. Gerade der eingetragene Schlick stellt alle Parteien dabei vor größte Herausforderungen. 

    Nach einer anschließenden Doppelstunde zum Bewerten eines ökologisch-sozialen Dilemmas mit Fokussierung auf die Ems ging es mittags zur Schleuse, wo der Fachbereichsleiter Hafen-Seeschleuse Jörg Kuhls über Lösungsansätze zur Schlickbeseitigung im Leeraner Hafen referierte, ehe der Hafenmeister die Funktionsweise des Wasserinjektionsverfahrens praktisch an Bord des Arbeitsschiffes „Krabbe“ vorstellte.

    Es wird noch viel Wasser die Ems runterfließen, bevor das Gewässer wieder schlickarm, dafür sauerstoffreich und damit nicht nur für Fische lebenswert ist. Aber die Arbeiten am Masterplan Ems scheinen mit der Zielsetzung 2050 auf einem guten Weg zu sein.

  • Frühlingsforscher am Werk: Sechstklässler untersuchen Apfelblüten im Biologieunterricht

    Frühlingsforscher am Werk: Sechstklässler untersuchen Apfelblüten im Biologieunterricht

    Passend zur Jahreszeit stand im heutigen Biologieunterricht der 6. Klasse ein ganz besonderes Thema auf dem Plan: die genaue Untersuchung von Apfelblüten. Jede Schülerin und jeder Schüler erhielt eine vollständige Blüte sowie eine Pinzette, um die filigranen Bestandteile sorgfältig zu erforschen.

    Mit viel Fingerspitzengefühl und großer Neugier zerlegten die jungen Forscherinnen und Forscher die Blüten und sortierten die einzelnen Bestandteile systematisch. Dabei wurden wichtige Blütenteile wie Kronblätter, Kelchblätter, Staubblätter, Narbe, Griffel und Fruchtknoten entdeckt und genau unter die Lupe genommen.

    Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten mit großer Motivation und Begeisterung. Besonders beeindruckend waren die kunstvollen Legebilder, die am Ende entstanden: liebevoll arrangierte Blütenbestandteile, die nicht nur biologisches Wissen sichtbar machten, sondern auch ein kleines bisschen Frühlingsstimmung in den Klassenraum brachten.

    Ein lehrreicher und kreativer Unterrichtstag, der den Schülerinnen und Schülern die Schönheit und den Aufbau der Natur auf besondere Weise näherbrachte!

  • Spannende Entdeckungen unter dem Binokular – Ackerbohnen ganz nah betrachtet

    Spannende Entdeckungen unter dem Binokular – Ackerbohnen ganz nah betrachtet

    Im Rahmen eines naturwissenschaftlichen Projekts haben Schülerinnen und Schüler unserer Schule selbst gezogene Ackerbohnenpflanzen aus dem Schulgarten genauer unter die Lupe genommen – und das im wahrsten Sinne des Wortes! Ausgestattet mit Binokularen untersuchten sie die Wurzeln ihrer Pflanzen bei 20- und 40-facher Vergrößerung.

    Dabei machten die jungen Forscherinnen und Forscher spannende Beobachtungen: Neben feinsten Sandpartikeln entdeckten sie sogenannte Wurzelknöllchen – kleine, kugelige Strukturen, die auf eine besondere Symbiose zwischen Pflanze und Bakterien hinweisen. 

    In dieser Lebensgemeinschaft versorgen die Pflanzen die Knöllchenbakterien mit Kohlenstoffverbindungen, während die Bakterien im Gegenzug Stickstoff aus der Luft binden und der Pflanze zur Verfügung stellen.

    Diese faszinierende Kooperation spielt eine wichtige Rolle im Stickstoffkreislauf der Natur – und war für die Kinder ein echtes Highlight. Mit viel Neugier und Freude konnten sie so nicht nur den Aufbau, sondern auch die Funktion der Wurzel hautnah erleben.

    Ein tolles Beispiel für lebendigen, praxisnahen Unterricht im Schulgarten!

  • Spannende Entdeckungsreise im Biologieunterricht: Sechstklässler bestimmen heimische Laubbäume

    Spannende Entdeckungsreise im Biologieunterricht: Sechstklässler bestimmen heimische Laubbäume

    Am heutigen Tag wurde der Biologieunterricht der 6. Klasse zu einer spannenden Entdeckungsreise in die Welt der heimischen Laubbäume. Mit großem Eifer und beeidruckender Konzentration arbeiteten die Schülerinnen und Schüler mit echten Pflanzenmaterialien und nutzten Bestimmungsschlüssel, um verschiedene Baumarten eindeutig zu erkennen.

    Mit viel Geduld und genauem Blick untersuchten sie die Blätter der Pflanzen. Dabei gelang es ihnen, zahlreiche heimische Laubbäume sicher zu bestimmen – darunter die Stieleiche, Hasel, Rosskastanie, Weide, Eberesche, Spitzahorn, Bergahorn, Birke und Schwarzerle. Besonders spannend war die Entdeckung der Rot-Eiche, die zum Baum des Jahres 2025 gekürt wurde und damit ein aktuelles Highlight darstellte.

    Die intensive Arbeit zahlte sich aus: Alle Gruppen konnten ihre Ergebnisse präsentieren und zeigten ein gutes Gespür für die kleinen, aber entscheidenden Unterschiede zwischen den Baumarten. So wurde nicht nur biologisches Wissen vertieft, sondern auch die Beobachtungsgabe und das genaue Arbeiten geschult.

    Ein gelungener Unterrichtstag, der einmal mehr zeigte, wie lebendig und spannend Naturwissenschaften sein können!

  • Grüner Daumen in Aktion: Fünftklässler verschönern den Schulgarten

    Grüner Daumen in Aktion: Fünftklässler verschönern den Schulgarten

    Mit viel Begeisterung und Einsatzfreude haben die Schülerinnen und Schüler der 5. Klasse im Biologieunterricht unseren Schulgarten neu gestaltet. Dabei stand vor allem das Pflanzen zahlreicher Blumenzwiebeln im Mittelpunkt. Dank einer großzügigen Spende des ortsansässigen Kiebitzmarkts Bunde – ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle! – konnten Krokusse und Hyazinthen gesetzt werden, die künftig den Eingangsbereich des Verwaltungstrakts verschönern werden.

    Die Blumenzwiebeln wurden sorgfältig zwischen den Staketenzaun gepflanzt. Schon im nächsten Frühjahr dürfen sich alle über ein buntes Blütenmeer freuen, das jedes Jahr aufs Neue die Schulgemeinschaft willkommen heißt.

    Neben den Frühblühern wurden auch Sonnenblumen, Ackerbohnen und Erdbeeren in die Beete gebracht. Mit großem Eifer zupften die Kinder Unkraut, räumten Laub beiseite und brachten so frischen Schwung in den Schulgarten.

    Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen: Ein farbenfroher und einladender Gartenbereich, der nicht nur das Schulgelände verschönert, sondern auch den Stolz der fleißigen jungen Gärtnerinnen und Gärtner widerspiegelt.

    Ein großes Kompliment an alle Beteiligten – ihr habt unsere Schule ein Stückchen schöner gemacht!

  • Klimaschutz ist dran! Projekttag Klimawissen 2021

    Klimaschutz ist dran! Projekttag Klimawissen 2021

    „Klimaschutz ist dran!“ – das haben Wissenschaftler*innen eindrücklich erläutert am Prokjekttag „KlimaWissen 2021“ am 14.10.2021. Per Videokonferenz dabei war der Biologiekurs BI22.

    Aus einem vielfältigen Angebot wählten wir zwei Vorträge aus.

    Prof. Dr. Hillebrand (Universität Oldenburg, ICBM) referierte über „Artenvielfalt und Klimawandel: move, adapt or die“.
    „Move, adapt or die“ könnte man mit „Bewege Dich, passe Dich an oder stirb“ übersetzen. Viele Arten schaffen das nicht und so sterben derzeit ca. 50-mal so viele Arten pro Jahr aus wie „normal“. Was kann man dagegen tun, haben wir Prof. Hillebrand gefragt. In der pdf-Datei seine Antworten.

    Dr. Stoevesandt (Fraunhofer Institut Windenergiesysteme) referierte über „Ausmaß und Folgen des Klimawandels – wo stehen wir heute?“
    Trotz seiner düsteren Prognosen wippte er bei seinem Vortrag mit einem Baby in der Bauchtrage vor der Kamera – ein lustiges Bild, das aber irgendwie auch Hoffnung signalisierte. Seine Antworten auf unsere Fragen findet Ihr in der verlinkten pdf-Datei.

  • Dem roten Leuchten auf der Spur: die Fluoreszenz der Blattextraktlösung

    Dem roten Leuchten auf der Spur: die Fluoreszenz der Blattextraktlösung

    Nach der Durchführung der Chromatographie von Blattfarbstoffen untersuchten die Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses Biologie am 10. November ein besonderes Phänomen: die rote Fluoreszenz einer Blattextraktlösung bei der Bestrahlung mit UV-Licht.

    Wie auf den Bildern zu sehen, fluoresziert die Blattextraktlösung rot, obwohl sie bei Tageslicht dunkelgrün erscheint. Die Erklärung dieses Phänomens konnte nach der genaueren Betrachtung der molekularen Vorgänge geliefert werden.

    Auch wenn die Fluoreszenz bei intakten Pflanzen nicht zu beobachten ist, handelt es sich dennoch um ein spannendes Phänomen, das Rückschlüsse auf die molekularen Vorgänge bei der Fotosynthese zulässt.

    „It is now clear, the electronically excited states of molecules are the heart of all ‘photo­processes‘.”

    Nicholas J. Turro 1978

    Wer etwas über die Hintergründe der Entstehung des Leuchtens erfahren möchte, sollte in der Oberstufe einen Biologiekurs belegen, ein Nachschlagewerk aus der Schülerbücherei wälzen oder den Biolehrer seines Vertrauens fragen.