Dieses französische Filmfestival bietet eine sorgfältige Auswahl an Filmen im Original, die nicht nur unterhalten und dem Spracherwerb dienen, sondern auch wichtige gesellschaftliche Themen ansprechen.
Von unseren Französischlernenden der Jahrgänge 6-11 wurden folgende Filme angesehen: Un P’tit Truc en Plus (Was ist schon normal?) , ein humorvoller Film, der die Inklusion von Menschen mit Behinderungen thematisiert und zeigt, wie wichtig es ist, alle Menschen gleichwertig zu behandeln.
Ein weiteres Highlight war Nina et le Secret du Hérisson (Nina und das Geheimnis des Igels), eine herzerwärmende Geschichte über die kleine Nina, die alles daransetzt, das Leben ihres Vaters zu verbessern, während sie die Abenteuer eines kleinen Igels verfolgt.
Der historische Film Louise Violet (Louise und die Schule der Freiheit) beleuchtet die Herausforderungen der Bildung im 19. Jahrhundert und betont die Bedeutung von Wissen und Bildung für die Zukunft der Kinder. In Le Panache finden wir Colin, einen stotternden Jungen, der Mut und Selbstvertrauen in der Theaterwelt entdeckt. Dieser Film zeigt, wie Kunst Menschen helfen kann, ihre Ängste zu überwinden.
Gagarine (Gagarin – Einmal schwerelos und zurück) erzählt die Geschichte des Zusammenlebens in einem französischen Vorstadtghetto anhand des Heranwachsenden Yuri, der für seine Nachbarschaft kämpft, während er von seinen Träumen, Astronaut zu werden, inspiriert wird. Die berührende Geschichte En Fanfare (Die leisen und die großen Töne) handelt von der Wiederentdeckung familiärer Beziehungen durch die gemeinsame Liebe zur Musik. Schließlich begeistert Coco Ferme (Coco Farm), in dem Max, der mit seinem Vater aufs Land zieht, die Vorzüge des Landlebens entdeckt und mit Freunden eine tierfreundliche Farm gründet.
Die Schüler und Schülerinnen hatten also nicht nur die Möglichkeit, diese Filme, die nicht im regulären Programm laufen, zu sehen, sondern auch etwas für ihren Spracherwerb und ihre interkulturelle Bildung zu tun.
Unser Dank geht an die VHS Emden, die für die Organisation der Cinéfête zuständig ist, und an das Kino Leer! Wir hoffen, dass diese Erfahrung die Begeisterung für die französische Sprache und Kultur weiter entfacht und unsere Schülerinnen und Schüler inspiriert, sich fremden Geschichten gegenüber zu öffnen und ihre eigenen Geschichten zu erzählen.
