Anfang Mai hatte unser Französischkurs Jahrgang 11 die Möglichkeit, am deutsch-französischen Projekt KINEMA teilzunehmen. Zu Beginn der Projektarbeit haben wir eine Exkursion nach Oldenburg gemacht, wo wir den deutschen und den französischen Projektfilm im Kino gesehen haben. Im Anschluss haben wir mit unserer Partnergruppe aus der Normandie zu den Filmen Le rendez-vous de l’été und MIROIRS NO.3 an Kommunikationsprojekten gearbeitet, bevor wir vier als Delegation des Kurses mit zur Drittortbegegnung nach Granville in der Normandie fahren konnten. In diesem kurzen Bericht möchten wir einen kleinen Einblick in unsere Woche und die deutsch-französische Begegnung geben.
Da wir erst sehr spät am Montagabend in Granville angekommen sind, haben wir nur noch unsere Zimmer bezogen und sind direkt in die Betten gefallen. Dass sich die Jugendherberge direkt am Meer befand, haben wir erst so richtig am nächsten Morgen bemerkt. Nach dem Frühstück ging es ins Kino, um den Referenzfilm Zion anzuschauen. Danach haben wir die Delegation unserer Partnergruppe kennengelernt. Außerdem hatten wir die Möglichkeit an einer Videokonferenz mit dem Schauspieler Philippe Calodat, der aus La Guadeloupe zugeschaltet war, teilzunehmen. Er spielt im Film Zion eine wichtige Rolle und hat uns einige Einblicke in den Film und die Dreharbeiten gegeben. Der Tag endete mit einer Vorstellungsrunde der verschiedenen Schulen aus Deutschland und Frankreich. Dabei hat jede Gruppe auch Spezialitäten aus ihrer Region mitgebracht, sodass es im Anschluss ein großes Buffet mit vielen Leckereien gab.
Am Mittwoch haben wir weiter an den Projekten gearbeitet. Unsere Aufgabe bestand darin, Szenen aus den Filmen weiterzudenken und verschiedene Variationen für ein mögliches Ende zu entwickeln, die in Form eines Theaterstücks präsentiert werden sollten. Also haben wir Ideen gesammelt, einige verworfen, andere für gut befunden und so eine Auswahl getroffen. Zwischendurch hatten wir auch Zeit, Granville bei einer Fotorallye zu erkunden und das Musée Christian Dior zu besuchen.
Am Donnerstag haben wir unsere Texte gelernt, in deutsch-französischen Teams an unserer Aussprache gefeilt und an der szenischen Umsetzung gearbeitet. Abends haben alle Gruppen ihre Ergebnisse präsentiert. Es war spannend zu sehen, wie unterschiedlich die Ideen von Filmen bis hin zu Theateraufführungen umgesetzt wurden.
Eigentlich hätten wir erst am Freitagmorgen die Heimreise antreten sollen. Da die Rückfahrt aber sehr lang war, wurde kurzfristig entschieden, bereits Donnerstagnacht zurückzufahren.
Die Woche in Granville war für uns eine tolle Erfahrung: Wir waren in Frankreich und konnten unsere Französischkenntnisse anwenden! Außerdem haben wir viele neue Leute kennengelernt.
Zum Schluss möchten wir uns ganz herzlich beim Elternförderverein bedanken, der diese Fahrt finanziell unterstützt und damit erst möglich gemacht hat. Ein großes Dankeschön geht außerdem an Frau Reents, die uns während der Woche begleitet und uns diese besonderen Erfahrung ermöglicht hat.
Alice, Alina, Emilie, Emma