Direkt nach den Sommerferien starteten die 6. Klassen mit einem besonderen Erlebnis ins neue Schuljahr: An mehreren Tagen besuchten die Klassen gemeinsam mit ihren Biologielehrerinnen und -lehrern das Ökowerk in Emden. Die Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln war dabei schon ein kleiner Teil des Abenteuers.
Im Ökowerk drehte sich alles um den Apfel. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren zunächst viel über verschiedene Apfelsorten, die große Vielfalt dieser Frucht und ihre Bedeutung. Dabei wurde deutlich, wie unterschiedlich Äpfel in Form, Farbe und Geschmack sein können.
Anschließend ging es ins Pomarium: Dort wurden fleißig Äpfel gesammelt, die danach gewaschen, geschnitten und gehäckselt wurden. Schließlich durfte jede Klasse selbst Hand anlegen und die Äpfel pressen. Der frisch gewonnene Apfelsaft wurde natürlich anschließend gemeinsam probiert. Er schmeckte herrlich – und vor allem ganz anders als Apfelsaft aus dem Supermarkt: frisch, aromatisch und direkt aus den selbst gesammelten Äpfeln.
Doch damit war die Arbeit noch nicht ganz beendet. Die beim Pressen übrig gebliebenen Apfelreste, der sogenannte Trester, wurden an die Schweine verfüttert. So konnten die Schülerinnen und Schüler auch erleben, wie bei der Verarbeitung der Äpfel möglichst wenig verloren geht.
Die Apfeltage waren für alle Beteiligten ein spannender und abwechslungsreicher Start ins neue Schuljahr. Die Schülerinnen und Schüler hatten viel Spaß, konnten selbst aktiv werden und lernten dabei jede Menge über Äpfel, ihre Vielfalt und ihre Verarbeitung. Ein rundum gelungener Projekttag!
Text & Bilder: Adina Mössinger & Claas Geiken