Autor: TGG

  • Mathematische Glücksspielprävention im MINT-Unterricht

    Mathematische Glücksspielprävention im MINT-Unterricht

    Im Rahmen des MINT-Unterrichts beschäftigten sich 13 Schülerinnen und Schüler aus der 10bm mit dem Thema Glücksspielprävention. Ziel der Projektarbeit war es, die mathematischen Hintergründe von Glücksspielen zu verstehen und kritisch zu hinterfragen.
    Dazu entwickelten die Schülerinnen und Schüler eigene Glücksspiele. Im Fokus standen die Erfolgswahrscheinlichkeiten, die Erwartungswerte sowie der sogenannte Hausvorteil. Anhand ihrer selbst entwickelten Spielideen berechneten die Lernenden, wie hoch die Gewinnchancen in den Spielen sind und warum Glücksspiele langfristig zugunsten des Betreibers ausgehen.
    In ihren Projekten wurden unsere Schülerinnen und Schüler richtig kreativ: Bei der Umsetzung ihrer Ideen wurde viel gebastelt, gestaltet und auch LED Lampen und kleine Roboter verbaut!
    So verband die Projektarbeit  mathematische Theorie mit kreativem Arbeiten und verdeutlichte, wie Mathematik dabei helfen kann, die Risiken von Glücksspielen besser zu verstehen.

    Bilder und Text von Felix Sandbrink

  • Probenfahrt des Chohrwurms

    Probenfahrt des Chohrwurms

    Vom 11.05.26 bis zum 13.05.26 fand unsere diesjährige Chorfahrt nach Bad Zwischenahn statt. Wir verbrachten drei Tage mit Musik, Spaß und schönen Erlebnissen.

    Direkt nach der Ankunft in der Jugendherberge wurde der Tagesraum, in dem wir die nächsten drei Tage proben wollten, umgeräumt.

    Wir starteten danach mit Einsingübungen und dem Einüben der Lieder (teilweise auch mit Korken) für das TGG-Sommerkonzert. Dabei hatten wir hilfreiche Unterstützung durch einige Mitglieder des Chorkurses. 

    In den vielen kleinen Pausen wurde zum Beispiel Volleyball gespielt – oder von den Lehrern ein Kaffee getrunken. Nach dem Mittagesssen sind wir entweder in die Innenstadt von Bad Zwischenahn gegangen oder haben uns in Gruppen die Zeit mit verschiedenen Kartenspielen vertrieben.

    Zur Entspannung nach den intensiven Probenphasen schauten wir uns abends gemeinsam „Aladdin – Die Realverfilmung“ an. Anschließend war noch Zeit für ein oder zwei Runden „Werwolf“.

    Nach der ersten Nacht und einem leckeren Frühstück ging es auch schon wieder ans Proben. Teilweise sangen wir getrennt nach Stimmgruppen oder einzelne Soloparts. Danach stand das Erarbeiten und Einstudieren der Choreografien an, damit wir die Lieder beim Konzert auch ansprechend präsentieren können.

    Auch wenn es kalt war und leider oft regnete, konnten wir am späten Nachmittag trotzdem einigen Gästen der Jugendherberge auf dem Außengelände ein kleines Konzert geben.

    Am letzten Tag unserer Probenfahrt standen nochmal alle Lieder mit Choreografien auf dem Programm. Dann ging es an den Abbau der Technik und das Aufräumen des Probenraumes. Mittags fuhren alle stolz und zufrieden wieder nach Hause.

    Es waren drei wunderschöne, aber auch anstrengende Tage in Bad Zwischenahn, die nur duch die hervorragende Planung und Leitung von Frau Jäger und die tatkräftige Unterstützung durch Herrn Bartels am E-Piano, der Gitarre und der Soundtechnik möglich waren.

    Leider war das die letzte Probenfahrt des Chohrwurms. Kommt also alle am 24.06. zum Sommerkonzert, damit ihr unseren letzten Auftritt nicht verpasst!

    Text: Madita Hoffmann, Freya Kleen und der Chohrwurm
    Fotos: Maya Alwardi, Dana Reuwsaat

  • Mein außergewöhnliches Betriebspraktikum auf See

    Mein außergewöhnliches Betriebspraktikum auf See

    Im Herbst 2025 durfte ich ein ganz besonderes Betriebspraktikum machen: Statt in einem Büro oder Betrieb an Land arbeitete ich bei Briese Schifffahrt … und zwar direkt auf einem Schiff. Schon die Route war spannend und es ging bereits in den Herbstferien los: Von Leer ging es über Düsseldorf nach Las Palmas, später weiter nach Málaga, dann nach Berlin und schließlich zurück nach Leer.

    Einige Tage verbrachte ich zunächst in Las Palmas, wo das Schiff für die nächste Reise vorbereitet wurde. Dort habe ich direkt mit angepackt: Wir strichen Wände, Türen und die Reling neu, luden Ersatzteile und Öl an Bord und überprüften verschiedene Bereiche des Schiffes. Besonders beeindruckend war für mich die Arbeit im Maschinenraum. Dort durfte ich dabei zusehen, wie ein Kolben ausgetauscht wurde. Außerdem half ich bei Reparaturen an den Bordkränen.

    Das absolute Highlight war für mich die Zeit auf der Brücke. Dort durfte ich miterleben, wie das Schiff gesteuert wird. Zu sehen, wie Navigation auf See funktioniert, war unglaublich spannend. Auch die Rettungsboote wurden regelmäßig kontrolliert und bei Bedarf repariert, denn die Sicherheit spielt an Bord eine sehr große Rolle.

    Vom 25.10. bis 29.10. war außerdem eine Forschungsgruppe an Bord, die während der Fahrt nach Málaga Untersuchungen auf See durchführte. Es war interessant zu erleben, wie Wissenschaft direkt auf dem Meer arbeitet.

    Auch das Leben an Bord war besonders. Es gab ein Fitnessstudio, das für alle zugänglich war, Gemeinschaftsräume mit Fernseher, Tischtennisplatte und Tischkicker. Zusammen mit der Besatzung konnte man dort seine Freizeit verbringen. Wenn das Schiff im Hafen lag, waren auch Landgänge möglich.

    Dieses Praktikum war für mich eine einmalige Erfahrung. Ich habe nicht nur viele verschiedene Berufe kennengelernt, sondern auch erlebt, wie spannend und abwechslungsreich das Arbeiten auf See sein kann. Ich hoffe, mein Bericht macht zukünftigen Elftklässler:innen Mut, bei der Praktikumssuche offen für besondere und vielleicht unerwartete Möglichkeiten zu sein.

    Jonte 11c

  • Einladung zu den TGG-Sommerkonzerten

    Einladung zu den TGG-Sommerkonzerten

    Ende Juni finden am Teletta-Groß-Gymnasium zwei Sommerkonzerte statt. Insgesamt treten rund 200 Schülerinnen und Schüler jeweils ab 19.00 Uhr in der Aula des TGG auf. Ebenfalls an beiden Abenden kann zum zweiten Mal die Jahresausstellung „Kunst am TGG“ besucht werden.

    Am Mittwoch, dem 24. Juni, werden die Bläserklassen der Jahrgänge 9 und 10, die Concertband, die Band Simplicity in Sounds und die TGG-Big Band The Groove Gang sowie Beiträge aus dem diesjährigen Abiturjahrgang zu hören sein. Zudem werden musikalische Beiträge des Chorkurse, des Chohrwurms und Ehemaliger des TGG präsentiert.

    Am Donnerstag, dem 25. Juni, treten vorrangig die jüngeren Bläserklassen des TGG auf. Aber auch die Chorkids sowie das Bläserensemble The Woodwinds & Strings freuen sich darauf, die Ergebnisse ihrer diesjährigen Probenarbeit präsentieren zu dürfen.

    An beiden Abenden kann die Jahresausstellung „Kunst am TGG“ besucht werden. Die Jahresausstellung findet in den Kunsträumen im Erdgeschoss des C-Traktes der Schule statt und zeigt Kunstwerke und Projekte aller Jahrgänge.
    Die Ausstellungsräume sind ab 18:00 Uhr geöffnet, der Einlass in die Aula beginnt um 18.30 Uhr.

    Kostenlose, unnummerierte Platzkarten sind ab dem 16.06.25 im Sekretariat der Schule erhältlich.

    Parken während der Sommerkonzerte

    Der Schulhof ist ab 16:00 Uhr geschlossen!

    Für Konzertbesucher stehen folgende Parkmöglichkeiten zur Verfügung:
    ·      ab 18:00 Uhr TGG-Parkplatz, Gaswerkstraße
    ·      Gaswerkstraße
    ·      Heisfelder Straße
    ·      Ostersteg

  • Stolperstein-Verlegung am 15.06.2026 – Einladung

    Stolperstein-Verlegung am 15.06.2026 – Einladung

    Die nächste Stolperstein-Verlegung findet am Montag, den 15. Juni 2026 statt. Die öffentliche Veranstaltung beginnt um 10:00 Uhr in der Kleinen Roßbergstraße.

    Zu den Opfern des NS-Regimes, die diesmal gewürdigt werden, gehört auch der ehemalige SPD-Reichstagsabgeordneter Hermann Tempel, der gegen das Ermächtigungsgesetz der NSDAP gestimmt hatte.

    Schülerinnen und Schüler des Seminarfaches „Jüdische Lebenswelten“ haben die Veranstaltung mit vorbereitet und laden dazu herzlich ein!

  • 22 Schulen in Deutschland erhalten das eTwinning-Schulsiegel

    22 Schulen in Deutschland erhalten das eTwinning-Schulsiegel

    Teletta-Groß-Gymnasium in Leer für europäische Zusammenarbeit und innovatives Schulkonzept ausgezeichnet  

    Das eTwinning-Schulsiegel wird von der zentralen Koordinierungsstelle für den digitalen europaweiten Austausch im Rahmen des EU-Programms Erasmus+ in Brüssel vergeben. Gewürdigt werden damit Einrichtungen, die die Werte und pädagogischen Grundlagen von eTwinning fest in ihrem Schulkonzept verankert haben: eTwinning-Schulen ermöglichen ko-kreatives Lernen mit Partnerklassen in Europa, vermitteln digitale Kompetenzen in der Projektarbeit, schaffen inklusive und innovative Lernräume, begreifen Schülerinnen und Schüler als aktive und treibende Akteure im schulischen Alltag und fördern die kontinuierliche Weiterbildung von Lehrkräften.

    eTwinning-Schulen nehmen damit eine Vorbildfunktion ein und sind ein wichtiger Bezugspunkt für ihr lokales Umfeld. Die Lehrkräfte der ausgezeichneten Schulen bilden ein engagiertes Netzwerk für den Erfahrungsaustausch sowie für die Planung weiterer gemeinsamer Onlineprojekte. Außerdem werden sie zu europäischen Veranstaltungen eingeladen, die sich speziell an Vertreterinnen und Vertreter von eTwinning-Schulen richten.

    In diesem Jahr erhalten 22 Schulen aus elf verschiedenen Bundesländern die Auszeichnung. Besonders stark vertreten ist Nordrhein-Westfalen, aber auch Schulen aus Brandenburg, Thüringen oder dem Saarland werden für ihre Arbeit mit eTwinning und das innovative Schulkonzept geehrt. In diesem Jahr sind außerdem vier Schulen aus dem Bereich der beruflichen Bildung sowie drei Einrichtungen, die das Siegel bereits zum zweiten Mal in Folge erhalten, unter den Ausgezeichneten. Das Siegel ist zwei Jahre lang gültig. Danach können die ausgezeichneten Schulen sich erneut bewerben.
    Auf folgender Website können alle Schulen, die das eTwinning-Schulsiegel erhalten haben, eingesehen werden.

    Über eTwinning
    eTwinning ist Teil des EU-Programms Erasmus+ und unterstützt die digitale Zusammenarbeit von Schulen in Europa. Auf der European School Education Plattform tauschen sich Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte im Rahmen von Projekten zu selbstgewählten Themen aus. Die Nationale Koordinierungsstelle für eTwinning in Deutschland ist beim Pädagogischen Austauschdienst (PAD) des Sekretariats der Kultusministerkonferenz angesiedelt und unterstützt die teilnehmenden deutschen Schulen durch Beratung, Fortbildung und Unterrichtsmaterialien.

    Weitere Informationen finden sie hier.

  • Ostfriesland turnt

    Ostfriesland turnt

    Der Wettbewerb „Ostfriesland turnt“ verwandelte die Sporthalle des Teletta-Groß-Gymnasium in einen Ort voller Bewegung, Teamgeist und Begeisterung. Schon am Morgen herrschte eine motivierte und fröhliche Stimmung, als die teilnehmenden Kinder voller Vorfreude in den Wettkampftag starteten.

    Insgesamt nahmen fünf Grundschulen aus Leer teil, die mit ein oder zwei Teams aus den dritten und vierten Klassen antraten. Mädchen und Jungen stellten sich gemeinsam den verschiedenen turnerischen Stationen und präsentierten dort mit viel Einsatzfreude ihr turnerisches Können. Besonders bei den abwechslungsreichen Übungen wurde deutlich, wie viel Geschicklichkeit, Koordination, Kraft und Teamgeist in den jungen Turnerinnen und Turnern steckt. Für jede absolvierte Station wurden Punkte gesammelt, die in die Gesamtwertung einflossen. Vor allem bei den Sprüngen über den Bock war die Stimmung in der Halle besonders mitreißend: Lautstark feuerten sich die Kinder gegenseitig an und sorgten für echte Wettkampfatmosphäre.

    Unterstützt und organisiert wurde die Veranstaltung von Schülerinnen und Schülern des Sportprofils der Jahrgänge 9 und 10 sowie von Schülerinnen und Schülern der ehemaligen Sportprofilklasse des 11. Jahrgangs. Viele von ihnen übernahmen eigenverantwortlich die Betreuung der Stationen, erklärten die Übungen und sorgten für einen reibungslosen Ablauf des Wettbewerbs. Darüber hinaus gestalteten sie auch das spielerische Auf- und Abwärmen der Kinder und trugen so zu einer motivierenden und positiven Atmosphäre bei. Besonders hervorzuheben ist dabei, dass einige Schülerinnen und Schüler des 11. Jahrgangs bereits erfolgreich die Trainerlizenz C absolviert haben und ihre Erfahrungen engagiert einbringen konnten.

    Als Ehrengast war Johann Lohmeyer anwesend und verfolgte die Wettkämpfe vor Ort. Der Wanderpokal, der dem Siegerteam überreicht wurde, wurde von Johann Hermann Tjardes gestiftet und trägt seinen Namen. Ebenfalls erwähnt wurde Manfred Wiese, der den Wettbewerb „Ostfriesland turnt“ damals ins Leben gerufen hat und damit eine Veranstaltung geschaffen hat, die bis heute viele Kinder für Bewegung und Turnen begeistert.

    Auch bemerkenswerte Einzelleistungen konnten verzeichnet werden. Besonders hervorzuheben sind Alina Knerler von der Daalerschule sowie Maria-Violetta Riedel-Peter von der Eichenwallschule, die mit 85 von 90 möglichen Punkten ein hervorragendes Ergebnis erzielten.

    Den Abschluss bildete die Siegerehrung, bei der der Wanderpokal durch Schulleiter Herrn Wieligmann überreicht wurde. Den ersten Platz sicherte sich das Team Rot der Daalerschule. Der Wettbewerb bot allen Beteiligten einen sportlichen und abwechslungsreichen Vormittag voller Freude, Teamgeist und vieler beeindruckender Leistungen.

  • Küken am TGG – UPDATE!

    Küken am TGG – UPDATE!

    Die Klasse 5c brütet im Moment mit einem Inkubator befruchtete Masthühner aus. Insgesamt brauchen sie 21 Tage, bis sie schlüpfen.

    Es muss dabei eine Bruttemperatur von 37,5 °C und eine Luftfeuchtigkeit von etwa 60 % eingehalten werden.

    Am 7. Tag haben wir die Eier geschiert (durchleuchtet). Wie im Foto zu sehen, konnte man vor allem Adern und eine dunklere Masse im Ei erkennen (Embryo).

    Am 14. Tag haben wir ein weiteres Mal durchleuchtet. Man konnte bei sechs Eiern die Bewegung der Küken sehen.

    Am Mittwoch nach Pfingsten werden die Küken schlüpfen. Wir freuen uns schon sehr.

    Sieben Küken sind in der Nacht auf Mittwoch aus ihren Eiern geschlüpft. Heute waren sie bereits sehr aktiv. Wir haben sie aus dem Inkubator (siehe Foto) geholt und, nach ausgiebigem Bestaunen und Kuscheln, in ihren Käfig umgesetzt. Ab sofort bekommen sie Kükenfutter und Wasser. Außerdem mögen sie es warm. Dafür haben sie eine Wärmeplatte.

  • 400€ für Waldökologische Exkursion – Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung

    400€ für Waldökologische Exkursion – Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung

    Die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung unterstützt den Biologiekurs des Teletta-Groß-Gymnasiums mit 400 Euro bei der Durchführung einer Waldökologischen Exkursion im Heseler Wald.

    Am 28. April hat der Bio-Leistungskurs des 12. Jahrgangs eine Exkursion in den Heseler Wald durchgeführt. Ziel war es, das Thema Ökologie aus dem Unterricht praktisch im Wald zu untersuchen. Dafür haben wir in Gruppen gearbeitet und insgesamt sechs verschiedene Stationen durchlaufen. Die Themen waren Totholz, Boden, Humus, Vegetation, CO₂-Verbrauch in Verbindung mit dem Baumdurchmesser sowie die Lichtverhältnisse im Wald. An jeder Station haben wir Aufgaben bearbeitet, Beobachtungen gemacht und teilweise auch Messungen durchgeführt. So konnten wir viele Inhalte aus dem Unterricht besser nachvollziehen und anwenden. An der Station zum Totholz haben wir uns damit beschäftigt, welche Bedeutung abgestorbene Bäume für den Lebensraum Wald haben. Beim Thema Boden und Humus ging es um Nährstoffkreisläufe und den Aufbau des Waldbodens. Besonders interessant fanden viele von uns die Fingerprobe beim Mineralboden, bei der man durch Fühlen die Bodenart bestimmen konnte. Auch die Vegetation haben wir genauer untersucht und geschaut, wie Pflanzen an ihre Umgebung angepasst sind. Beim Thema CO₂ und Baumdurchmesser ging es darum, Zusammenhänge zwischen Wachstum und Kohlenstoffspeicherung zu verstehen. Außerdem haben wir die Lichtverhältnisse im Wald analysiert und deren Einfluss auf das Pflanzenwachstum betrachtet. Zwischendurch haben wir eine Frühstückspause eingelegt, in der wir uns kurz erholen konnten. Dabei gab es auch Schoko-Muffins, was die Pause noch angenehmer gemacht hat. So hatten wir Zeit, uns auszutauschen und neue Energie für die nächsten Stationen zu sammeln. Insgesamt war die Exkursion eine gute Ergänzung zum Unterricht. Wir konnten viele Inhalte praktisch umsetzen und haben ein besseres Verständnis für die Abläufe im Ökosystem Wald bekommen. Gleichzeitig war es eine angenehme Abwechslung, draußen zu arbeiten und als Kurs gemeinsam Aufgaben zu lösen.

    (Bericht von  M. Schulz, Foto von L. Küchemann) 

  • Die Schulgemeinschaft des TGG trauert um Albrecht Weinberg

    Die Schulgemeinschaft des TGG trauert um Albrecht Weinberg

    Die Schulgemeinschaft des TGG trauert um Albrecht Weinberg, der am 12. Mai im Alter von 101 Jahren verstorben ist. Wir sind sehr traurig, diesen Menschen verloren zu haben.

    Albrecht Weinberg hat in seinem Leben  unvorstellbares Leid unter dem NS Regime erfahren: Er wurde seiner Heimat beraubt. Die Nationalsozialisten ermordeten seine Eltern. Der  Großteil seiner Familie wurde ausgelöscht. Wie  durch ein Wunder überlebte Albrecht Auschwitz,  Mittelbau-Dora, Bergen Belsen und mehrere Todesmärsche.

    Obgleich er allen Grund zum Verzweifeln gehabt hätte, blieb Albrecht Zeit seines Lebens ein Menschenfreund, der ein wahrhaftiges Interesse an  dem Wohlergehen seiner Mitmenschen zeigte.  In gemeinsamen Gesprächen blieb er stets seinem  Gegenüber zugewandt, hörte sehr aufmerksam zu.  Er nahm Anteil, versprühte dabei Witz und  Charme.

    Bis zum Schluss suchte er den Dialog, insbesondere  mit jungen Menschen, um aus einem  tiefen Verantwortungsgefühl für zukünftige Generationen die Erinnerung wachzuhalten,  aufzuklären und zu mahnen. Unzählige Male folgte er unseren Einladungen, als Zeitzeuge im Teletta-Groß-Gymnasium aufzutreten, in der Ehemaligen Jüdischen Schule für Interviews zu Verfügung zu stehen und uns einmal zu einer Studienfahrt zur Gedenkstätte Esterwegen zu begleiten. Wir sind  ihm dafür unendlich dankbar.

    Es waren nicht nur die authentischen  Erzählungen seiner Verfolgungsgeschichte, welche die Schüler:innen tief bewegten; es war die  Herzenswärme und Menschlichkeit, die er  verkörperte. Albrechts Stimme und Handeln wirkten wie ein moralischer Kompass, gegen Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit  aufzubegehren und für die Humanität und  Demokratie einzustehen.

    Albrecht Weinberg wird uns sehr fehlen. Seine Botschaft wird aber bleiben. Wir tragen sie weiter.