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Profil und Programm des Teletta-Groß-Gymnasiums

Unser Schulmotto:
„Nicht der Verstand allein, sondern der ganze Mensch“
(Nach unserer Schulgründerin Teletta Groß, 1871)

0 Vorbemerkung

Das Teletta-Groß-Gymnasium, kurz TGG genannt, ist eines von zwei allgemein bildenden Gymnasien in der ostfriesischen Kleinstadt Leer (35.000 Einwohner).

Gegenwärtig besuchen 1.050 Schülerinnen und Schüler unsere Schule. Die SchülerInnen werden von insgesamt 112 LehrerInnen unterrichtet. Wir besitzen ein alters- und erfahrungsmäßig gut gemischtes Kollegium, das Bewährtes pflegt und viel Neues ausprobiert.

1 Allgemeine Zielsetzung

Ziel aller Anstrengungen unserer Schule ist die Entwicklung der SchülerInnen zu gebildeten, urteilsfähigen, selbstbewussten, sozialkompetenten Persönlichkeiten gemäß den allgemeinen Vorgaben des Niedersächsischen Schulgesetzes (siehe unten NSchG § 2 „Bildungsauftrag der Schule“ und § 11 „Gymnasium“) sowie gemäß den für die niedersächsischen Gymnasien jeweils verbindlichen weiteren allgemeinen und fachlichen Zielsetzungen und Lehrplänen.

2 Leitbild

Wichtige Voraussetzung und Rahmen dafür sind ein gutes und für den Einzelnen und die Schul-Gemeinschaft förderliches und hilfreiches allgemeines Verhalten und ein guter Umgang miteinander. Die leitenden Grundsätze hierfür sind im Motto und im Leitbild des Teletta-Groß-Gymnasiums zusammengefasst, die wichtigsten Regeln für den Schulalltag in der Schulordnung festgehalten. Sie sollen im Schulalltag in verschiedenen Lernsituationen und Alltagsgelegenheiten bewusst gemacht und eingefordert werden.

3 Allgemeine Lehrpläne

Die Förderung unserer Schülerinnen und Schüler durch Unterricht im engeren Sinn wird zunächst realisiert gemäß den niedersächsischen Lehrplänen in dem Fächerspektrum von Deutsch, Musik, Kunst, alten und modernen Fremdsprachen, einschließlich dem Niederländischen als möglicher zweiter Pflichtfremdsprache, Mathematik, natur-, sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Fächern, Informatik, Religion, Werte und Normen, Philosophie sowie Sport und in der Detaillierung der Curricula der einzelnen Fächer am Teletta-Groß-Gymnasium. Damit sollen die Standards gymnasialer Bildung während des 8-jährigen Bildungsganges erreicht werden, die sich jahrgangsweise entwickeln und abschließend im Abiturzeugnis für die einzelnen Schülerinnen und Schüler in individueller fachlicher Schwerpunktsetzung und Profilierung dokumentieren.

4 Spezifische Schwerpunkte (das „Profil“) des Teletta-Groß-Gymnasiums

Hinzu kommen die folgenden schulspezifischen Schwerpunkt- und Profil-Angebote des Teletta-Groß-Gymnasiums, die der weiteren, auch individuellen, fachlichen Vertiefung und Differenzierung, der Lernmethodik und der Gestaltung des Schullebens dienen sollen:

Der mathematisch-naturwissenschaftliche Schwerpunkt mit integrierter Computeranwendung im Sekundarbereich I mit der Anknüpfungsmöglichkeit in dem Fach Informatik von Jahrgang 10 bis 12, das als Abitur-Prüfungsfach auf normalem und erhöhtem Niveau wählbar ist. Der Schwerpunkt ist für Schülerinnen und Schüler gedacht, die sich für mathematisch-naturwissenschaftliche und computerbezogene Themen besonders interessieren und befähigt fühlen. Sie sollen sich damit zunächst bis Klasse 9 intensiver befassen können.

Intensivierter Unterricht in den Naturwissenschaften und Computeranwendungen: Das Teletta-Groß-Gymnasium trägt damit der zentralen Bedeutung von Mathematik, Naturwissenschaften, Computeranwendungen und fächerübergreifendem Lernen in Universität, Beruf und Gesellschaft Rechnung, aber auch der Tatsache, dass im gymnasialen Lernprozess selbst der Computer in vielen Fächern ein immer wichtigeres Lernwerkzeug wird. Alle Schülerinnen und Schüler sollten es daher frühzeitig nutzen können – allerdings auch über dessen Grenzen und Gefahren aufgeklärt werden. Experimentellem, projektförmigem Unterricht in Kleingruppen wird mehr Raum gegeben, naturwissenschaftliche Methoden sollen intensiver eingeübt und fächerübergreifende Lernphasen, etwa mit Erdkunde und Kunst, stärker verwirklicht werden.

So soll schrittweise an die systematische Nutzung des Computers und des Internet für das Lernen im weiteren Unterricht herangeführt bzw. vertieft werden. Auch sollen z. B. mathematisch-logische Fähigkeiten an speziell ausgewählten Themen mit Hilfe des Computers als Denkwerkzeug besonders gefördert werden. In den Schuljahren 8 und 9 wird durchgängig verstärkt EDV-gestützte und anwendungsbezogene Mathematik betrieben und ausgewählte naturwissenschaftliche Themenbereiche werden, etwa in einem Chemiepraktikum, verstärkt in Eigentätigkeit der Schülerinnen und Schüler erarbeitet. Grundsätzlich kann jede Schülerin und jeder Schüler diesen Zug belegen. Wegen der spezifischen Anforderungen und der etwas erhöhten Stundenzahl müssen jedoch besonderes Interesse sowie eine gesteigerte Einsatzbereitschaft und Lernfähigkeit mitgebracht werden.

Der Multimedia-Basisunterricht (MM) für alle Schülerinnen und Schüler der jeweils neuen 5. Klassen wird für ein Jahr mit wöchentlich einer zusätzlichen Stunde durchgeführt. In diesem Unterricht werden alle Schülerinnen und Schüler in grundlegende Anwendungen des PC und des Internet – einschließlich der Probleme und Gefährdungen – eingewiesen und eingeübt, so dass sie im späteren Unterricht der verschiedenen Fächer und zu ihrer privaten Nutzung darauf sicher und mit kritischer Kenntnis zurückgreifen können.

Ein spezielles Diagnose- und Förderangebot für SchülerInnen mit Problemen in der Rechtschreibung besteht seit dem Schuljahr 2006/07.

Begabtenförderung: Das Teletta-Groß-Gymnasium als Mitglied im Verein MINT-EC schickt besonders talentierte SchülerInnen zu Wochenend- und Ferienseminaren oder zu Schnupperstudien-Aufenthalten in Firmen oder Forschungsinstitutionen. Darüber hinaus werden naturwissenschaftlich besonders begabte SchülerInnen in unseren „Jugend forscht“-Gruppen in den Fächern Biologie, Physik und Chemie zu besonderen fachlichen und methodischen Leistungen geführt. Diese Gruppen gehören zu den Fördergruppen im Rahmen unseres Hochbegabten-Förderprogramms, das wir als Mitglied im Hochbegabten-Förderverbund des Landkreises Leer durchführen.

Europaschule, Fremdsprachen-Schwerpunkt, Austauschprogramme: Einen fremdsprachlich-europäischen Akzent setzt das Teletta-Groß-Gymnasium als anerkannte Europa-Schule mit seinem Angebot an Schüleraustausch- oder Projektprogrammen mit fünf Schulen im benachbarten Ausland. Darin sollen sich die lebensechte Anwendung der Fremdsprachen Englisch, Französisch und Niederländisch (etwa während der Austauschaufenthalte) einbetten sowie ein erstes echtes Kennenlernen der Lebensart und Kultur in unseren Nachbarländern England, Frankreich, Niederlande und Polen.

Mit der „Ravens Wood School for Boys“ in Bromley, Süd-London, sowie mit der Mädchenschule in Pinner in West-London pflegen wir eine enge Kooperation im Betriebspraktikum – englisch ,work experience‘: Jedes Jahr absolvieren bis zu 15 unserer Schülerinnen und Schüler ihr Betriebspraktikum in London und Umgebung. Dadurch kann im Einzelfall unser Austauschprogramm um die Zielsetzung der praktischen Englisch-Kompetenz z. B. im Wirtschaftsleben erweitert werden.

Bläserklassen: In den Bläserklassen in Jahrgang 5 bis 9 wird eine praxisorientierte Variante des Musikunterrichts erteilt: Ein Großteil der Musikstunden besteht hier aus Orchesterproben, in denen jedes Klassenmitglied ein Blasinstrument (Querflöte, Klarinette, Saxophon, Oboe, Trompete, Posaune, Euphonium oder Tuba) spielt, ergänzt durch ein bis zwei Schlagzeug-Spieler. Es werden keine zusätzlichen Schulstunden in Musik erteilt; die normal vorgesehenen Musikstunden der Jahrgänge 5 bis 9 werden lediglich inhaltlich anders als üblich unterrichtet. Interessenten für die Bläserklasse 5 brauchen auch keinerlei Kenntnisse auf einem Musikinstrument mitzubringen, auch andere musikalische Vorerfahrungen werden nicht vorausgesetzt, denn wöchentlich nehmen alle BläserklassenschülerInnen an einem einstündigen Instrumental-Gruppenunterricht mit je 3 bis 4 Mitschülern der Klasse teil, der von Lehrkräften der Kreismusikschule Leer nachmittags in den Räumen des Teletta-Groß-Gymnasiums erteilt wird. Nach der 6. Klasse besteht die Möglichkeit, die erworbenen instrumentalen Fähigkeiten in unseren Musik-Arbeitsgemeinschaften weiter zu pflegen.

Das Teletta-Groß-Gymnasium entfaltet das vollständige Angebotsspektrum aller 5 Profile der Qualifikationsphase der Oberstufe. In enger fachlicher und organisatorischer Abstimmung mit dem benachbarten Ubbo-Emmius-Gymnasium wird in fast allen Fächern Unterricht auf erhöhtem Niveau angeboten – einschließlich solcher Fächer, die sonst eher von weniger Schülerinnen und Schülern angewählt werden, wie Chemie, Physik, Informatik, Religion, Latein, Französisch, Musik, Kunst und Sport. Darüber hinaus können unsere Schülerinnen und Schüler bei ihren Belegungen auch auf grundlegendem Niveau im Rahmen der Vorschriften und der Möglichkeiten der Schule viele individuelle Wahl- und Kombinationsmöglichkeiten nutzen.

Methodenlernen: Die Wirksamkeit von Unterricht steigt, je mehr Methodenkompetenz die Schüler selbst besitzen. Wenn diese wissen, wie sie zur Bewältigung der jeweiligen Lernaufgabe methodisch am besten vorzugehen haben, können sie selbständiger, zielstrebiger und mit nachhaltigerem Erfolg lernen. Das gilt für methodische Großformen wie Gruppen- und Projektarbeit genauso wie für Kleinformen wie strukturiertes Vokabellernen, diagonales Lesen oder Notizenmachen und systematisches Memorieren. Gleich zu Beginn der 5. Klasse erhalten daher alle Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Projekts „Lernen lernen“ zunächst eine kompakte Grundeinführung in täglich wichtige Lernmethoden, die sie unmittelbar (etwa bei ihren Hausaufgaben) anwenden, individuell ausprägen und eintrainieren sowie fachspezifisch weiterentwickeln sollen. Diese Grundeinführungen finden zum Teil auswärts im Rahmen von zwei- bis dreitägigen Kompaktkursen in Jugendbildungsstätten statt. Dabei soll auch der willkommene Nebeneffekt erzielt werden, dass die neu zusammengesetzten 5. Klassen sich schnell auch sozial zusammenfinden.

In den darauf folgenden Jahrgängen werden fachübergreifend weitere methodische Kompetenzen verbindlich eingeübt wie Textverarbeitung und kritisch-kundiger Umgang mit dem Internet (Jahrgang 5), der Umgang mit zweisprachigen Wörterbüchern (Englisch, Jahrgang 6), der erweiterte Umgang mit dem Internet inklusive historischer Recherche (Geschichte, Jahrgang 6), die Tabellenkalkulation (Mathematik, Jahrgang 7), das Anfertigen von einfachen Referaten (Religion, Jahrgang 7), mediengestützte Präsentationsverfahren (Erdkunde, Jahrgang 8), das Anfertigen von Unterrichtsprotokollen (Naturwissenschaften, Jahrgang 8), der Umgang mit Bibliotheken (Deutsch, Jahrgang 9) und die Gestaltung und Strukturierung mündlicher Vorträge (Politik-Wirtschaft, Jahrgang 10).

Die Arbeitsgemeinschaften und Projekte des Teletta-Groß-Gymnasiums dienen der Ausprägung und Pflege besonderer fachlicher und methodischer und in einfacher Form z. T. auch wissenschaftlicher Fähigkeiten und Interessen unserer Schülerinnen und Schüler. Sie stellen zusätzliche Lernangebote dar, die im normalen Schulvormittag nicht zu realisieren sind, und sie beleben gleichzeitig das Schulleben insgesamt.

Die „theaterwerkstatt“ des TGG bietet allen InteressentInnen die Möglichkeit, sich als SchauspielerInnen auf der Bühne oder als aktiver Mitwirkende hinter den Kulissen auszuprobieren.

Musik-Ensembles: Unsere Musiker finden sich zu verschiedensten Stilrichtungen zusammen. Zur klassischen Musik als Solisten oder in kleinen Ensembles, zum großen „Chohrwurm“, der klassische Pop-Songs einstudiert, zur aktuellen Rockgruppe, zur Concert-Band und zur „Groove Gang“. Zusammen gestalten sie jedes Jahr die vielbesuchten TGG-Sommerkonzerte und die TGG-Winterkonzerte vor Weihnachten; sie tragen so wesentlich zur Ausprägung der Schulgemeinschaft und zu Höhepunkten im Schuljahresablauf bei.

Sport-Arbeitsgemeinschaften und besondere Sportangebote: Erwähnt werden hier stellvertretend für viele die Leichtathletik- und die Handball-Mannschaften sowie die DFB-Fußball-Talentgruppe, unsere Basketball-AG, unsere Ruder-AG, unsere Rettungsschwimm-AG – aber auch unsere Schach-Gruppen, die in den letzten Jahren wiederholt vordere Plätze bei den ostfriesischen Schulschachturnieren belegt haben.

5 Aktuelle Entwicklungen

Sicherung der Lern- und Verhaltensstandards: Im Schulalltag am Teletta-Groß-Gymnasium werden die Lern- und Verhaltensstandards durch systematisierte Verständigung und Absprache unter den Lehrenden, den Lernenden und den Eltern weiter verbessert: Durch Intensivierung bereits praktizierter Kommunikation wie Elterngesprächen, Eltern-Schüler-Brief, SV-Arbeit, Schnuppertag, Tag der Offenen Tür, Schullaufbahnberatung, gemeinsame Projekttage, Sport-Turniere u. a. Weiterführend wurden hierzu folgende Konzepte erarbeitet und durch die Gesamtkonferenz beschlossen: Die bewährte Absenzenregelung, die Beobachtung und Dokumentation der individuellen Lernentwicklung mit zugehöriger EDV-gestützter Dokumentation der Jahrgänge 5 bis 10, das Konzept Umgang mit Fehlverhalten und Regelverstößen, die Regeln zur Sauberkeit und die Umsetzung der Mülltrennung in den Klassenräumen, auf den Fluren und Schulhöfen, und aktuell unser systematisiertes Sozialkompetenzkonzept für die Jahrgänge 5 bis 9.

Lehrstandards: Deren Weiterentwicklung und Qualitätssicherung geschieht durch intensivierte und systematisierte gemeinsame Unterrichtsplanungen, kollegiale Supervisionsrunden, Material-Austausch, Besprechungen und Beschlüsse in den Fachkonferenzen und Dienstbesprechungen, in Arbeitsgruppen zu aktuell wichtigen Themen, im Abgleich und Aktualisierung der Fachcurricula und Jahresarbeitspläne. Die Fachgruppen prägen sich immer mehr aus zu Einheiten systematischer planerischer und unterrichtspraktischer Kooperation und Entwicklung sowie zu Organen kollegialer Lehrstandardsicherung. Hierzu wurde die Verabredung zur „Ausprägung der Fachgruppenarbeit“ getroffen. Danach halten die Fachgruppen, für die neue Kerncurricula gelten, Arbeitssitzungen und Abruffortbildungen (u. a. mit zuständigen Fachberatern) zur weiteren Umsetzung ihrer Fachcurricula ab. Diese werden dann in die jahrgangsbezogenen Unterrichtsplanungen der FachlehrerInnen dieser Fächer umgesetzt.

Fortbildung: Zusätzlich wurden die Fortbildungen jeweils der ganzen Fachgruppe verstärkt. Dadurch sollen die Fortbildungsaktivitäten des TGG-Kollegiums wirkungsvoller im Unterricht zur Geltung gebracht werden können. Das sind die individuelle Fortbildung im Rahmen der laufenden persönlichen Weiterbildung und Unterrichtsplanung jeder einzelnen Lehrkraft; die Fortbildungsveranstaltungen und Fachgruppen-Fortbildungen, die Teilnahme an Fortbildungsnetzwerken und die Arbeit unserer MentorInnen und FachleiterInnen in der Aus- und Weiterbildung der vielen ReferendarInnen und PraktikantInnen aus Seminar und Universität in unserer Schule.

Ausdifferenzierung des Ganztagsschulbetriebs: Nach der Etablierung von Mensa und neuer Mittagspausenregelung im Schuljahr 2006/07 wurde das Nachmittagsangebot um 32 Stunden erweitert. 4 Angebotstypen wurden eingerichtet bzw. erweitert: Fördergruppen in den Kernfächern, Enrichment-Gruppen für besonders Begabte und Leistungsfähige sowie Arbeitsgemeinschaften (z. T. mit externen Kooperationspartnern). Darüber hinaus erteilen Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Programms „Schüler helfen Schülern“ Nachhilfe in den Kernfächern. Im aktuellen Schuljahr 2013/14 wird nunmehr das neue Selbstlernzentrum (Mediathek) eingeweiht. Es steht allen Schülerinnen und Schülern bis nachmittags 15:30 Uhr zur individuellen Nutzung, aber auch zur Ausleihe und für Gruppenphasen zur Verfügung. Darüber hinaus werden zwei neue Ganztags-Aufenthaltsbereiche für unsere Schülerinnen und Schüler ab Oktober 2013 in Betrieb gehen.

6 Vorhaben und Planungen

Zielsetzung: Das Teletta-Groß-Gymnasium pflegt und erweitert seine allgemeinen und seine besonderen Lern- und Handlungsangebote. Es setzt damit Herausforderungen und Erkenntnisse um, die neu oder erneut in den Vordergrund der pädagogischen und der bildungspolitischen Diskussion gelangt sind bzw. institutionell zur neuen Verpflichtung für alle Schulen gemacht werden. Neue Inhalte, Kompetenzen, zusätzliche Differenzierungen des Lernangebots, Lern- und Verhaltensstandards sollen erfasst und vermittelt werden.

Qualitätssicherung und -entwicklung: Das Teletta-Groß-Gymnasium hat 2012 eine schulinterne Fortbildung des gesamten Kollegiums zur weiteren Ausprägung als Ganztagsschule durchgeführt. An der daran anknüpfenden Weiterentwicklung unserer Schule arbeiten jeweils eingesetzte Arbeitsgruppen in enger Verbindung mit der Schulleitung. Deren kontinuierlich erarbeitete Vorschläge an Schulvorstand und Gesamtkonferenz bestimmen die weitere Sicherung und Entwicklung der Arbeit am Teletta-Groß-Gymnasium wesentlich mit.

Die Veränderungen bzw. Neuerungen im Schuljahr 2012/13 sind der folgenden Kurzübersicht zu entnehmen:

Folgende Veränderungen sind im jetzt neuen Schuljahr 2013/14 im Gange bzw. geplant:

Visser, 05.09.2013

Anhang: Niedersächsisches Schulgesetz 2005 – Auszug

§ 2 Bildungsauftrag der Schule

(1) Die Schule soll im Anschluss an die vorschulische Erziehung die Persönlichkeit der Schülerinnen und Schüler auf der Grundlage des Christentums, des europäischen Humanismus und der Ideen der liberalen, demokratischen und sozialen Freiheitsbewegungen weiterentwickeln. Erziehung und Unterricht müssen dem Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland und der Niedersächsischen Verfassung entsprechen; die Schule hat die Wertvorstellungen zu vermitteln, die diesen Verfassungen zugrunde liegen.

Die Schülerinnen und Schüler sollen fähig werden,

Die Schule hat den Schülerinnen und Schülern die dafür erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten zu vermitteln.

Dabei sind die Bereitschaft und Fähigkeit zu fördern, für sich allein wie auch gemeinsam mit anderen zu lernen und Leistungen zu erzielen. Die Schülerinnen und Schüler sollen zunehmend selbständiger werden und lernen, ihre Fähigkeiten auch nach Beendigung der Schulzeit weiterzuentwickeln.

(2) Die Schule soll Lehrkräften sowie Schülerinnen und Schülern den Erfahrungsraum und die Gestaltungsfreiheit bieten, die zur Erfüllung des Bildungsauftrags erforderlich sind. (…)

§ 11 Gymnasium

(1) Das Gymnasium vermittelt seinen Schülerinnen und Schülern eine breite und vertiefte Allgemeinbildung und ermöglicht den Erwerb der allgemeinen Studierfähigkeit. Es stärkt selbständiges Lernen und wissenschaftspropädeutisches Arbeiten. Entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit und ihren Neigungen ermöglicht das Gymnasium seinen Schülerinnen und Schülern eine individuelle Schwerpunktbildung und befähigt sie, nach Maßgabe der Abschlüsse ihren Bildungsweg an einer Hochschule, aber auch berufsbezogen fortzusetzen. (…)

2013-09-05,